……auf ins Salzburger Land….. zum COC nach Bischofshofen

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31.01.2012 (cs) Bereits drei Wochen nach der Vierschanzentournee traf sich die „zweite Riege“ der Skispringer wieder an der Paul-Ausserleitner-Schanze in Bischofshofen. Das Wochenende hätte man auch unter das Motto „Bäumchen wechsle dich“ stellen können, da viele neue Gesichter, aber auch bekannte...
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31.01.2012 (cs) Bereits drei Wochen nach der Vierschanzentournee traf sich die „zweite Riege“ der Skispringer wieder an der Paul-Ausserleitner-Schanze in Bischofshofen.
Das Wochenende hätte man auch unter das Motto „Bäumchen wechsle dich“ stellen können,
da viele neue Gesichter, aber auch bekannte Rückkehrer aus dem Weltcup am Start waren.
So verzichteten beispielsweise bis auf Anders Bardal alle norwegischen A-Kader Springer auf die Teilnahme in Sapporo und ein Großteil der COC-Sportler rutschte nach. Viele der Nachwuchsspringer aus dem norwegischen Lager bekamen so eine Chance. Aber auch bei den Polen und Slowenen war so mancher „Frischling“ dabei.

Interessant, an diesem Wochenende fand auch ein COC in der Nordischen Kombination statt, nachdem der Weltcup in Zakopane abgesagt wurde, nahmen so manche Nationen die Reise nach Klingenthal/Sachsen auf sich So wundert es auch nicht das die Sieger
am Samstag: Seppi Hurschler SUI, Tomas Slavik CZE und Taylor Fletscher USA
am Sonntag: Taylor Fletscher USA, Tomas Slavik CZE und Hideski Nagai JAP
hießen.

Schaut man sich die Teilnehmerliste genauer an, so finden sich noch einige bekannte Namen aus der Kominiererfamilie darunter. Doch zurück zum COC der Spezialspringer hier im Salzburger Land: Österreich schickte seine nationale Gruppe an den Start. Bereits die Trainingssprünge am Freitag ließen auf spannende Wettkämpfe hoffen, da ca. 15 Sportler für einen Sieg in Frage kommen würden. Die erste Trainingsrunde ging mit 137,5 Metern an den Österreicher Lukas Müller, gefolgt von Markus Eisenbichler GER und Antonin Hajek CZE. In Runde zwei hatte der Nordmann Simen Grimsrud mit 133,5 Metern den weitesten Sprung – gefolgt von Stefan Kraft AUT und Nejc Dezman SLO.

Samstag ging der Sieg an den 18jährigen Stefan Kraft vom Skiverein Schwarzach/Österreich mit Weiten von 131,5 und 132,5 Metern. Stefan hatte bereits im vergangen Sommer mit einigen sehr guten Sprüngen auf sich aufmerksam gemacht.

Dahinter der Slowene Robert Hrgota und der Norweger Vegard Swensen.
Überschattet wurde der Wettkampf mit dem Sturz des Slowenen Ziga Mandl. Ziga verkannte seine Ski beim Aufsprung und blieb im Auslauf liegen. Ersten Meldungen zufolge hat sich der junge Mann das Schlüsselblatt/bein gebrochen; NJW sendet auf diesem Weg noch einmal gute Besserungsgrüße nach Slowenien; Ziga lag bis zu diesem Zeitpunkt unter den Führenden in der COC-Rangliste.

Sonntag Morgen bei Sonne und fast schon Laborbedingungen konnte der zweite Wettkampf gestartet werden. Hier hieß der Sieger Anze Lanisek. Der 15jährige Slowene, der am Vortag schon mit einem 5 Platz aufwarten konnte, zeigte Sprünge auf 140,5 und 128,5 Meter.
Anze hat bei den Youth Olymipic Winter Games, Mitte Januar, die Goldmedaille im Einzel und mit dem slowenischen Team die Silberne ersprungen. Die Teilnahme an einem COC war für ihn praktisch eine Belohnung dieser guten Leistungen, seine Praxiserfahrungen sammelte er bisweilen im Alpen- und Fiscup.

Platz zwei und drei ging ans polnische Lager, Aleksander Zniszczol und Klemens Muranka.
Hätte es eine Teambewertung gegeben, so hätte diese mit großem Abstand Slowenien inne gehabt. Wie schon den gesamten Winter, zeigten die Jungs aus Slovenija konstante gute Sprünge.

31.01.2012 – Bericht by Christina Spaethling

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