„You have to jump and look in the air…….and see what happens…..“

on Mrz 10, 12 • by • with 1 Comment

OSLO 2012 – Skifliegen at its Best. „You have to jump and look in the air…….and see what happens…..“ Besser hätte man die Bedingungen bzw. Gefühle der Sportler nicht beschreiben können. Jeder Sprung war anders – jeder Sportler hatte mit ganz unterschiedlichen Bedingungen zu kämpfen; ,,du wusstest nie...
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OSLO 2012 – Skifliegen at its Best.
„You have to jump and look in the air…….and see what happens…..“

Besser hätte man die Bedingungen bzw. Gefühle der Sportler nicht beschreiben können. Jeder Sprung war anders – jeder Sportler hatte mit ganz unterschiedlichen Bedingungen zu kämpfen; ,,du wusstest nie was dich in der Luft erwarten würde“….

Noch am Samstag Vormittag musste das Springen der Kombinierer, aufgrund von zu starker Sonneneinstrahlung auf den Schanzentisch, abgebrochen werden.
Am Abend war dies dann kein Problem mehr, aber ab Nachmittag hatte ein sehr böiger Wind eingesetzt. Dennoch konnte ein Probesprung und die Qualifikation der Spezialspringer durchgeführt werden; wie so oft in diesem Winter kam es immer wieder zu windbedingten Unterbrechungen. Mit einer Anlaufgeschwindigkeit von durchschnittlich 88 – 89 km/h gingen 61 Sportler aus 16 Nationen an den Start.

Taku Takeuchi aus Japan entschied die Qualifikation für sich, gefolgt vom Österreicher Martin Koch und dem Slowenen Jernej Damian. Bester Norweger war der junge Anders Fannemel auf dem 7. Platz. Nicht für den Wettkampf qualifiziert hatten sich überraschenderweise Tom Hilde (NOR) und Jurij Tepes (SLO).

Sonntag war Holmenkollentag, schon in den frühen Morgenstunden pilgerten die Anhänger des nordischen Wintersports hinauf zum Holmenkollenareal.

Es galt dabei zu sein, wenn Margit Bjoergen und Therese Johaug, sowie fast zwanzig weitere Norwegerinnen zu dem 30 km Classic Mass Start antraten. Nach 1 Stunde und 26 Minuten stand es fest, das Anfeuern hatte sich gelohnt, Marit sicherte sich mit einer Minute Vorsprung den Sieg, gefolgt von Justyna Kowalczyk aus Polen und Therese. Nach der Siegerehrung der Langläuferinnen ging es direkt an der Sprungschanze weiter. Prestigeträchtige Wettkämpfe unter den wachsamen Augen der kompletten norwegischen Königsfamilie. König Harald war übrigens an allen Tagen am Holmenkollen anwesend!

Sie erlebten einen spannenden Wettkampf mit, aus dem der Kärntner Martin Koch als Sieger hervor ging. Für ihn war es nach seinen Erfolgen beim Skifliegen zum ersten Mal ein Sieg beim Skispringen. Zweiter wurde der Bayer Severin Freund; nach dem Wettkampf meinte er es liegen so viele harte Jahre hinter uns und nun haben wir auch noch alle mit der Silbermedaille im Team-Skifliegen überrascht; es ist einfach ein tolles Gefühl, dennoch gilt es die harte Arbeit die hinter diesen Erfolgen steckt nicht außer Acht zu lassen.

Auf dem dritten Platz landete Robert „Robi“ Kranjec, der frischgebackene Goldmedaillengewinner im Skifliegen. Er meinte er sei sehr müde, aber auch sehr glücklich. Seit der WM hätte es kaum eine Zeit zum verschnaufen gegeben, viele Interviews und Pressetermine mussten absolviert werden. Für ihn war es der 12. Podestplatz innerhalb der letzten 14 Jahre; deshalb fühle er sich aber noch lange nicht alt. Noch mal zurück zum Wettkampf; schaut man sich die Ergebnisliste nach dem 1. Durchgang an, so bleibt ein etwas bitterer Beigeschmack. Zwar führte der aktuell starke Japaner Daiki Ito, doch viele Top – Athleten hatten große Probleme. So schaffte es ein Thomas Morgenstern nicht ins Finale, Gregor Schlierenzauer lag nach Runde eins auf Platz 27., Andreas Kofler auf 20.

Kein Anders Fannemel, kein Vegard Haukoe Sklett, kein einziger Finne, auch nicht der Quali-Sieger T. Takeuchi, sowie die beiden starken Tschechen Lukas Hlava und Roman Koudelka. Einige der Spitzenathleten konnten die Bedingungen auch für sich nutzen, unter ihnen der Schweizer Simon Amman, er belegte am Ende Platz 5., nur 0,6 Punkte fehlten ihm aufs Treppchen. Richard Freitag wurde 6.; Andreas Koffler schaffte es mit einen Riesensatz im Finale noch auf einen beachtlichen 9. Platz.

Der Weltcupgesamtführende Anders Bardal wurde 10. Platz, sein stärkster Konkurrent Gregor Schlierenzauer kam auf Rang 16. So konnte Bardal seine Führung weiter ausbauen, hat nun 123 Zähler Vorsprung auf Schlierenzauer. Für die Rechner unter uns: Gregor kann in Planica maximal 200 Punkte aufholen!

Oslo – 15.03.2012 – cs

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One Response to „You have to jump and look in the air…….and see what happens…..“

  1. Peter Martin sagt:

    guter Bericht. Weiter so!

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