Vierschanzentournee – eine Prognose

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Neue deutsche Stärke – DSV knabbert an ÖSV Dominanz  Wer gewinnt die Tournee? Schlierenzauer? Morgenstern? Kofler? Vielleicht noch Wolfgang Loitzl oder Martin Koch? Allesamt Österreicher. Viermal hintereinander gewannen Österreichische Springer die traditionelle Vierschanzentournee. Zu dominant waren die...
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Neue deutsche Stärke – DSV knabbert an ÖSV Dominanz

 Wer gewinnt die Tournee? Schlierenzauer? Morgenstern? Kofler? Vielleicht noch Wolfgang Loitzl oder Martin Koch? Allesamt Österreicher. Viermal hintereinander gewannen Österreichische Springer die traditionelle Vierschanzentournee. Zu dominant waren die Athleten aus der Alpenrepublik in den letzten Jahren. Klar konnten auch andere Sportler wie Anders Bardal, Gewinner des Gesamtweltcups oder Simon Amman – immerhin vierfacher Olympiasieger – immer wieder dagegen halten. Und auch aus dem deutschen Lager gab es immer wieder erfreuliche Ergebnisse.

Da war vor allem Severin Freund in den letzten Jahren immer eine konstante in den Top Ten. Werner Schuster hat sich damit aber längst nicht zufrieden gegeben. Er fördert nicht nur den Nachwuchs – er zeigt sich einzig dem Leistungsgedanken unterworfen. Nach dem Rücktritt von Michael Uhrmann und dem schleichenden Abschied von der Ikone Martin Schmitt sind es nun andere, die ins Rampenlicht drängen. Wie Andreas Wellinger. Erst in dieser Saison gab er sein Debut im Weltcup. Und just erreichte er dort in seinem fünften Weltcup den ersten Podiumsplatz. Karl Geiger und Danny Queck stehen dem nicht nach. Michael Neumayer und Andreas Wank lassen sich von den Erfolgen anstecken. Es gab`s lange nicht, dass sich im Weltcup fünf Springer der deutschen Mannschaft unter den besten 20 platziert haben. Darunter drei unter den TOP TEN.

Auch bei den Norwegern zeigt sich unter Alexander Stöckl eine ähnliche positive Entwicklung. Die drei Anders – Jakobsen, Bardal und Fannemel. Dazu Tom Hilde und Rune Velta. Die Teamwertung im Podium wird spannend – zumindest was die FIS Team Tour betrifft. Das Podium scheint gesetzt – es geht nur um die Plätze. Und da scheinen die deutschen Adler derzeit gut gerüstet. Eins ist klar. Die Team Tour gewinnt auch ein Österreicher. Denn alle drei Nationen haben Österreicher als Trainer.

Bei der Tournee kommt es auch auf die Tagesform an. Und darum, auf vier verschiedenen Schanzen Höchstleistung abzurufen. Wie es Schlierenzauer im vergangenen Jahr tat. Mit etwas Glück in Bischofshofen. Und wie die Springer in Form sind. Es ist ein relativ kurzer Zeitraum, in dem Helden geboren werden. Schlieri gehört wieder zu den Favoriten. Auch Kofler. Wieder zwei Österreicher. Dazu aber auch Severin Freund und nicht zu vergessen Richard Freitag – der ebenfalls bislang konstante Leistungen abrufen konnte. Für Andreas Wellinger käme ein Triumph wohl zu früh. Obwohl? Auch ein Thomas Müller wurde Torschützenkönig bei einer Fußball WM – bei seiner ersten Teilnahme. Auch das hätte wohl niemand prognostiziert.

Vergessen sollte man aber auch nicht die anderen Nationen. Kamil Stoch – Altmeister Noriaki Kasai und natürlich Simon Ammann. Es wird spannend bei der Tournee. Und wer auch immer dieses Event gewinnt – es wird ein knapper Sieg werden und ein Grand Prix a la Sven Hannawald ist wohl sehr unwahrscheinlich.

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