71 Skispringer aus 19 Nationen in Willingen

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         Mannschaftsführersitzung (Foto:SCW) „Our familiy is growing“ – „Unsere Familie wächst“. Weltcup-Direktor Dr. Walter Hofer freute sich bei der Mannschaftsführersitzung des Weltcups auf der Mühlenkopfschanze zum Auftakt der 5. VERIVOX FIS-Team-Tour über...
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 Mannschaftsführersitzung (Foto:SCW)

„Our familiy is growing“ – „Unsere Familie wächst“. Weltcup-Direktor Dr. Walter
Hofer freute sich bei der Mannschaftsführersitzung des Weltcups auf der
Mühlenkopfschanze zum Auftakt der 5. VERIVOX FIS-Team-Tour über das
Rekordmelde-Ergebnis für Willingen von 71 Skispringern aus 19 Ländern, die am
Wochenende über die Mühlenkopfschanze gehen werden. OK-Präsident Jürgen Hensel hatte
den Österreicher und seine Mitarbeiter Miran Tepes, Sepp Gratzer und Horst Nilgen,
den Technischen Delegierten der FIS, Pekka Hyvärinen, mit seinem Assistenten Nikolay
Petrov sowie die fünf Kampfrichter neben den Mannschaftsführern besonders herzlich
begrüßt und ihnen angenehme und erfolgreiche Tage in Willingen gewünscht.

Rennleiter Volkmar Hirsch berichtete, dass sich alle Bereiche in Willingen „wieder
gequält hätten“, um der Weltelite optimale Bedingen zu bieten. Der Auslauf sei noch
etwas weich, aber die Schanze in gutem Zustand bestätigte Hyvärinen. Der
Wetterbericht verheißt am Freitag noch leichten Schneefall, am Samstag Bewölkung und
am Sonntag jeweils bei Minustemperaturen sogar Sonnenschein. Auch die Windprognosen
bereiten keinerlei Probleme. Melanie Reinbothe vom Ski-Club übersetzte das Ganze
wieder perfekt und charmant ins Englische.

Um 14.30 Uhr gingen die Vorspringer erstmals über den Bakken. Nach dem offiziellen
Training beginnt um 18 Uhr die Qualifikation. Der Sieger erhält als „Man oft he day“
2.000 Euro Preisgeld der Kreissparkasse Waldeck-Frankenberg. Die Einzelspringer aus
Canada, USA, Frankreich, Griechenland, Estland und Bulgarien teilen sich einen
Container im Springerdorf.

TV will tolle Atmosphäre einfangen

Beim TV-Briefing über die Übertragungen des Kult-Weltcups am Wochenende auf der
Mühlenkopfschanze informierte der internationale Regisseur Thomas Strobl über seine
insgesamt 23 Kamerapositionen. Dazu kommen noch sieben nationale Kameras für die
ARD. Mit 71 Springern aus 19 Nationen könnte die eingeplante Stunde für die
EUROSPORT-Übertragung knapp werden. Doch Dirk Thiele informierte, dass sein Sender
dennoch live dabei bleiben werde. Weltcup-Direktor Dr. Walter Hofer bezeichnete es
als ein Ziel der Übertragung, neben den sportlichen Leistungen der Athleten auch die
mit Zakopane oder Planica vergleichbare Atmosphäre in Willingen in alle Welt zu
transportieren. EUROSPORT überträgt die Quali, ARD und Eurosport die Springen live.

Hofer: Willingen ist im Weltcup fix

Ohne dem Deutschen Skiverband vorgreifen zu wollen, der jeweils die Weltcuporte für
den FIS-Kalender beantragen muss, erklärte Walter Hofer beim Pressegespräch vor dem
Kultweltcup in Willingen unmissverständlich: „Willingen ist im Weltcup fix. Orte, in
denen so viele Fans kommen und die Stimmung außergewöhnlich ist, gehören einfach
dazu“, sagte Hofer und verglich den Waldecker Weltcup-Ort mit Zakopane und Planica.
Wegen Olympia ist 2014 Team-Tour Pause. Man mache sich schon Gedanken, wie es danach
weitergeht. Auf jeden Fall so der Team-Gedanke weiter gepflegt werden. Ein Weltcup
in einem Fußballstadion wie in Warschau sei möglich, das sportliche müsse dabei aber
im Vordergrund stehen. Zum Auftakt der Weltcupsaison sei so etwas durchaus möglich.
Dazu müsse vor dem Stadion ein Absprungturm installiert werden. Der Absprung erfolge
dann vier, fünf Meter unterhalb des Stadiondaches. Auf jeden Fall müsse auf Schnee
gesprungen werden. In den USA hat es ähnliches in den 30er Jahren in einem
Footballstadion schon gegeben.

„FIS -Team-Tour ein Luxusproblem“

Die FIS-Team-Tour, die 2013 mit ihrer fünften Auflage ein Jubiläum feiert, war aus
einem Luxusproblem entstanden. „Wir hatten in Deutschland mehr gute Veranstalter als
Termine“, erklärte ihr Initiator Dr. Walter Hofer am Freitag bei einem
Pressegespräch in Willingen. Mit den fünf Wettbewerben in Willingen, Klingenthal und
Oberstdorf sei es gelungen, auch einen Termin mitten in der Woche zu finden und den
beim Publikum immer gut ankommenden Team-Gedanken zu fördern und zu pflegen. Das
Kind habe sich positiv entwickelt.

Der Weltcup-Direktor kündigte im Zusammenhang mit dem neuen Reglement wie der Wind-
und Anlaufregel und mit den neuen Anzügen an, ähnlich wie im Fernsehen mit der
virtuellen Linie möglichst schon bald auch den Zuschauern an den Schanzen mittels
einer Art Lichtschranke die Information weiterzugeben, welche Weite der Springer
erzielen muss, um in Führung zu gehen. Das neue Reglement, das auch die Athletik
fördere, habe sich bereits bewährt und würde überall angenommen. „Skispringen ist
ein hochmoderner und sensibler Sport geworden.“ Auch die Tatsache, dass die Trainer
mit der Verkürzung des Anlaufes für einen ihrer Schützlinge auf die Karte Taktik
setzen können, findet Hofer eher interessant als hinderlich.

Delegation aus Kuopio kommt

Der Ski-Club Willingen erwartet auch eine Delegation des befreundeten
Organisationskomitee für den Weltcup in Kuopio. Die Finnen steigen in diesem Winter
wieder in das Weltcup-Geschehen ein und wollen sich nach einem Treffen vor einigen
Monaten im Waldecker Weltcuport weitere Anregungen holen. Im März wird eine
Willinger Delegation mit Präsident Jürgen Hensel zum Gegenbesuch starten.
Weltcup-Direktor Walter Hofer bat die teilnehmenden Nationen ebenfalls das Gespräch
mit den Finnen zu suchen.

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