Willingen – Stimmen zum Teamwettbewerb

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Es war der zweite Sieg der Slowenen in diesem Winter. Die inoffizielle Einzelwertung gewann Peter Prevc (272,7 Punkte) vor Gregor Schlierenzauer (265,1) und Anders Bardal (260,5). Jurij Tepes (Slowenien): „Der Schlüssel zum Erfolg war unsere Ausgeglichenheit. Alle sind gut gesprungen und haben keine Fehler...
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Es war der zweite Sieg der Slowenen in diesem Winter. Die inoffizielle Einzelwertung
gewann Peter Prevc (272,7 Punkte) vor Gregor Schlierenzauer (265,1) und Anders
Bardal (260,5).

Jurij Tepes (Slowenien): „Der Schlüssel zum Erfolg war unsere Ausgeglichenheit. Alle
sind gut gesprungen und haben keine Fehler gemacht. Wir denken noch nicht an die WM
sondern von Springen zu Springen. Am Sonntag können wir alle unter die Top 20
springen. Wir haben ein starkes Team, jeder springt für jeden ein.“

Tom Hilde (Norwegen): „Wir sind zufrieden, nachdem wir in Zakopane nur Siebte waren.
Wir haben einen guten Job gemacht und gezeigt, dass wir es besser können. Slowenien
war sehr stark, wir hatten keine Chance. Die WM ist noch wichtiger für uns.“

Michael Neumayer (Deutschland): „Wir wollten aufs Podium. Das haben wir geschafft.
Wir sind gut in Form. Slowenien war heute zu stark und Norwegen einen Tick besser.
Wir haben morgen sieben Springer und wollen alle ins Finale. Einer davon soll auch
auf das Podium.“

Ehrliche Haut

Als ehrliche Haut zeigte sich Norwegens Skispringer Tom Hilde. Als ihm Willingens
Ski-Club-Schatzmeister Helmut Fistler den Scheck für das Siegerteam überreichte,
reklamierte er das Versehen: „Wir sind nur Zweiter geworden.“

In letzter Minute

Der slowenische Sieg im Teamwettbewerb hat nicht unbedingt die Experten aber beinahe
die Willinger Organisatoren Überrascht. Erst in letzter Minute waren die richtige
Fahne und vor allem die richtige Hymne, heruntergeladen im Internet, zur Stelle.

Sturz mit der russischen Fahne

Ralf Trachte, der die russische Fahne bei der Weltcup-Eröffnung auf Ski zu Tale
trug, stürzte im Auslauf und musste ins Krankenhaus. Auch ARD-Moderator Matthias
Opdenhövel hatte Probleme und fuhr auf Vermittlung von Oliver Bader nach der
Übertragung mit Ohrenschmerzen vorsorglich ins Briloner Krankenhaus.

Ein Beispiel macht Schule

Die spontane Spende der Kreissparkasse Waldeck-Frankenberg in Höhe von 2.000 Euro
für den Sieger der Qualifikation, Richard Freitag, kam mehr als gut an. Bei der
Eurosport-Übertragung machten Dirk Thiele und Gerd Siegmund die Aktion zum Thema und
setzten so mögliche Sponsoren in Klingenthal und Oberstdorf unter Druck.

Nadine Horchlers WM-Einstand

Die Willingerin Nadine Horchler leistete sich bei ihrem WM-Einstand in Nove Mesto im
Sprint vier Schießfehler und landete abgeschlagen mit 3:26,7 Minuten Rückstand auf
Platz 84. Die Willinger Biathletin hatte sich das Ganze anders vorgestellt. Am Rande
des Skispringens verfolgten ihre Freunde im Waldecker Upland ihren Lauf über 7,5 km
dennoch mit großem Interesse in der ARD.

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