Weltcup Splitter

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Eine Torte für das DSV-Quartett  Mit einer Torte überraschte Volker Slowek die vier deutschen Springer nach ihrem dritten Platz im Teamwettbewerb bei einem kurzfristig organisierten kleinen Empfang im Mannschaftshotel Hochsauerland. Die Hotelgäste spendeten den Skispringern spontanen Applaus. 3,19 Millionen...
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Eine Torte für das DSV-Quartett 

Mit einer Torte überraschte Volker Slowek die vier deutschen Springer nach ihrem
dritten Platz im Teamwettbewerb bei einem kurzfristig organisierten kleinen Empfang
im Mannschaftshotel Hochsauerland. Die Hotelgäste spendeten den Skispringern
spontanen Applaus.

3,19 Millionen – 21,7 % Marktanteil

Das Teamspringen des Willinger Weltcups hat sich gegen die Konkurrenz Alpine Ski-WM
in Schladming und Biathlon-WM in Nove Mesto gut geschlagen. 3,19 Millionen Zuschauer
waren am Samstag live in der ARD dabei. Das bedeutet einen Marktanteil von 21,7
Prozent und Platz neun in der Tageswertung im Ersten. Der Weltcup wird in mehreren
europäischen Ländern und in Japan jeweils live übertragen, in den USA zeitversetzt.
Regisseur Thomas Strobl, der das Weltbild für das DSV-TV von Rudi Tusch betreut,
hatte sich mehrere neue Kamerapositionen einfallen lassen und erhielt viel Lob für
seine Bilder.

Polizei: Keine besonderen Vorkommnisse

13.000 begeisterte Skisprungfans besuchten laut Polizeibericht am Samstag die
Mühlenkopfschanze in Willingen. Aus polizeilicher Sicht verlief das Skispringen
völlig reibungslos. Das Einsatz- und Verkehrskonzept bewährte sich auch am heutigen
Tage. Trotz starker Schneefälle an den Vortagen waren genügend Parkplätze stadionnah
geräumt. Die Polizei zählte 1650 PKW, 70 Busse (deutlich mehr als im Jahr zuvor) und
113 Wohnmobile. Etwa 1600 Skisprungfans nutzten das Angebot der deutschen Bahn und
fuhren bequem bis zum Stryckbahnhof. Die Fans feierten ausgelassen. Bis zum jetzigen
Zeitpunkt wurden keinerlei Auseinandersetzungen oder Diebstahlsdelikte gemeldet.
Lediglich zu 2 kleineren Verkehrsunfällen mussten die Beamten ausrücken. Auch die
Rettungskräfte verlebten einen ruhigen Einsatztag. DRK und Bergwacht berichteten von
nur wenigen ambulanten Einsätzen. Zwei Skisprungfans mussten mit Kreislaufproblemen
in das Korbacher Krankenhaus eingeliefert werden. Einsatzleiter Kriminaldirektor
Hubertus Hannappel zeigte sich mit dem störungsfreien Ablauf der Veranstaltung sehr
zufrieden.

Fahrdienstampel zerstört

Die „Free Willis“ des Fahrdienstes sind bitter enttäuscht. Die Ampelanlage an dem
für den Transport so wichtigen Fahrweg zur Mühlenkopfschanze wurde in der Nacht von
Vandalen völlig zerstört und ist nicht mehr verwendbar. „Das behindert unsere Arbeit
stark „, meinte Uwe Donath-Görlich.

Paul Winter deutscher Vizemeister

Paul Winter vom Ski-Club Willingen ist bei den Deutschen Jugendmeisterschaften auf
der Ruhesteinschanze in Baiersbronn Vizemeister geworden. Hinter seinem derzeit
größten Konkurrenten Julian Hahn vom WSV Oberhof belegte der Internatsschüler Platz
zwei. Nachdem das Training am Freitag dem heftigen Schneefall zum Opfer gefallen
war, musste am Samstag ein Trainingssprung reichen, um in den Wettkampf
einzusteigen. Im Training erzielte Winter mit 84 m die größte Weite seiner
Altersklasse. Im Wettkampf kam er im ersten Versuch auf 87 Meter, Hahn war hier 88,5
Meter weit gesprungen und damit auch in Führung gegangen. Im zweiten Versuch
landeten dann beide bei 85,5 m, das bedeutete für das Willinger Talent den
Silberrang mit zwei Punkten Rückstand. Hermann Saure wurde Siebter, Maxilliam Piater
landete auf Platz 10, Christian Vogel reihte sich auf Platz 21 ein.

Leyhe fiel im zweiten Durchgang zurück

Stephan Leyhe ist beim Continentalcup in Iron Mountain nach Platz zehn im ersten
Durchgang und 129,5 m im Finale mit nur 102,5 m und 208,1 Punkten auf Platz 22
zurückgefallen. Im vergangenen Jahr war der Willinger noch beim Heimweltcup auf der
Mühlenkopfschanze gesprungen. Den ersten von zwei Wettbewerben in Wisconsin gewann
der Norweger Fredrik Bjerkeengen (29,0) vor dem Slowenen Matic Benedikt (277,4). Die
besten Deutschen waren Christian Heim (3.), Felix Schoft (4.) und Jan Mayländer (6.)
Hinter Leyhe lag noch Marinus Kraus (25.) FIS-Koordinator Horst Tielmann: „Wir
hatten viel Wind.“ Am Nachmittag gab in Iron Mountain überraschend einen zweiten
Wettbewerb als Nachholtermin für den in Lahti ausgefallenen. Slowenische Dominanz
nicht nur beim Weltcup in Willingen.: Das Team stellte mit Anze Semenic und Matic
Benedik auch in Übersee nicht nur den Sieger und den Zweitplatzierten, sondern mit
Andraz Pograjc auch den Vierten. Der Willinger Stefan Leyhe wurde diesmal 26. Und
zeigte seinen besten Sprung dabei im Finale. Am Sonntag steht ein drittes Springen
in den USA an.

Wechsel bei den Fahnenfahrern

 

 

 

 

Christian Behle ist seit 1976 als Fahnenfahrer dabei und selbst in St Moritz,
Kandersteg, am Orenberg oder in Bontkirchen. Viele Jahre lang hat er die Fahne
Norwegens gefahren, am Sonntag springt der 50-Jährige für den gestürzten Ralf
Trachte ein und fährt mit der russischen Fahne zu Tal.

Erster Podestplatz

Carina Vogt aus Degenfeld hat im japanischen Zao für die erste deutsche
Podest-Platzierung in diesem Winter gesorgt. Die 21-Jährige kam mit  89 und 85 Meter
auf Rang drei. Im zweiten Wettbewerb belegte die Bundespolizistin Rang vier. Einen
Doppelsieg feierte Weltcup-Spitzenreiterin Sara Takanashi aus Japan. Sie gewann
jeweils deutlich vor der Österreicherin Jacqueline Seifriedsberger. Einen
Aufwärtstrend verzeichnete die Klingenthalerin Ulrike Gräßler. Die WM-Zweite von
2009 steigerte sich und belegte die Plätze 15 und zehn.

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