Das Objekt der Begierde

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„Ich dachte, Olympiasieger gibt es nur im Fernsehen und jetzt bin ich selber einer“. Der Satz von Georg Hettich 2006 in Turin ist so legendär wie der Ausspruch von Bruno Morawetz bei den olympischen Spielen in Lake Placid „Wo ist Behle“. Felix Gottwald hat über seinen Olympiasieg in Turin gar ein Buch...
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„Ich dachte, Olympiasieger gibt es nur im Fernsehen und jetzt bin ich selber einer“. Der Satz von Georg Hettich 2006 in Turin ist so legendär wie der Ausspruch von Bruno Morawetz bei den olympischen Spielen in Lake Placid „Wo ist Behle“. Felix Gottwald hat über seinen Olympiasieg in Turin gar ein Buch geschrieben „Ein Tag in meinem Leben“. Nach Vancouver 2010 finden die 22. olympischen Spiele vom 7. – 22. Februar 2014 im russischen Sochi statt.

Acht Monate vor Beginn der Spiele wurden jetzt in St. Petersburg die Medaillen offiziell vorgestellt. Die Vorderseite der Medaillen zeigt die Olympischen Ringe, auf der Rückseite befinden sich der Name der Disziplin und das Logo.

Insgesamt werden für Sochi 2014 1300 Medaillen hergestellt. Sie wiegen zwischen 460 und 531 Gramm, sind 10 mm dick und haben einen Durchmesser von 100 mm.

Die Olympischen Winterspiele in Sochi 2014 sind die teuersten aller Zeiten. In den acht Jahren Vorbereitungszeit wurden mehr als 40 Milliarden Euro ausgegeben. Den Großteil der Mittel gibt die russische Regierung für den Ausbau und die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur aus, insgesamt 16 Milliarden Euro.

Die Medaillen wurden handgefertigt und sollen die Landschaft der Region um Sochi darstellen, wo die Sonnenstrahlen von den schneebedeckten Bergen auf die Strände der Schwarzmeerküste reflektiert werden. Die Kombination aus Metal und Polykarbonat soll den Medaillen eine Leichtigkeit und unverwechselbare Schönheit verleihen.

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