Alessandro Pittin im Interview

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Nach zwei Jahren, geprägt durch Verletzungen und Rückschlägen ist Italiens Star in der nordischen Kombination, Alessandro Pittin wieder einsatzbereit. fisnc.com nahm sich die Zeit mit dem Bronzemedaillengewinner von Vancouver 2010 zu reden, sprach über seine Heim-Weltmeisterschaften in Val di Fiemme, den...
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Nach zwei Jahren, geprägt durch Verletzungen und Rückschlägen ist Italiens Star in der nordischen Kombination, Alessandro Pittin wieder einsatzbereit. fisnc.com nahm sich die Zeit mit dem Bronzemedaillengewinner von Vancouver 2010 zu reden, sprach über seine Heim-Weltmeisterschaften in Val di Fiemme, den Trainings-Fortschritt und seine Mitgliedschaft in der Athleten Kommission.  Die FIS sprach mit Pittin – bei NJW lesen Sie das exklusive Interview auf Deutsch.

Alessandro  du hattest wirklich Pech mit Verletzungen während des letzten Winters. Wie fühlst du jetzt? Ist alles jetzt vollkommen geheilt, oder hast du noch Probleme? Wie schwer ist es, auch mental wieder zurückzukommen?

Die Verletzung im letzten Winter war nicht so schlimm. Trotzdem dauerte es einen Monat bis ich wieder vollkommen gesund war. Es war trotzdem hart sich wieder zu regenerieren um fit zu werden für den Rest der Saison. Aber ich hatte keine Schmerzen und ich fühlte mich wohl. Die physische Heilung kam daher relativ schnell.

Die Bewegungen in meiner linken Schulter sind aber immer noch nicht so wie sie sein sollten. Ich arbeite dran. Ich habe ein starkes Rückgrat. Das macht mich stark. Dennoch muss ich noch einiges verbessern nach der langen Pause die ich im letzten Sommer hatte.

Aufgrund der Verletzungen lief die Heim-Weltmeisterschaft in Val di Fiemme auch nicht so gut wie gehofft. Wie verarbeitest du solche Enttäuschungen als Athlet?

Während der WM war ich sehr verärgert, denn ich hatte sehr gute Sprünge in der Vorbereitung. Dann verlor ich leider komplett mein gutes Gefühl. Ich war auch enttäuscht von all den Problemen die ich hatte im letzten Jahr, so war es für mich schwierig, die Ergebnisse in Val di Fiemme zu akzeptieren. Aber als Athlet weiß ich,  es gibt es immer gute und schlechte Tage. So verschwende ich meine Zeit nicht, um an die Vergangenheit zu denken. Das einzige was das ich machen kann ist hart zu trainieren hart um um wieder auf TOP-Niveau zu kommen.

Mit den Olympischen Spielen kommt das nächste Highlight bereits immer näher. Was sind deine persönlichen Ziele und glaubst du, ein gutes Ergebnis bei den Olympischen Spielen kann die schlechte Heim-WM wieder wettmachen?

Bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften ist das einzige Ziel eine Medaille und eine weitere Medaille nach Vancouver wäre fabelhaft. Ein Erfolg bei den olympischen Spielenn ist das Größte, was ein Sportler erreichen kann. Das würde definitiv all die schlechten Resultate und Probleme der letzten zwei Jahre in Vergessenheit treten lassen.

Du bist in der nordischen Kombination der neue Vertreter in der Athleten-Kommission.  Freust du dich zum Wohle der Sportler bei den entscheidenden Sitzungen dabei zu sein? Was muss aus deiner Sicht und aus der Perspektive aller Athleten unbedingt verbessert werden?

Bislang war ich auf noch keiner Sitzung der Kommsision. Ich freue mich aber auf die beiden nächsten Jahre. Wichtig ist es mit dabei vor allem mit den Kollegen zu reden. Ihre Gedanken und Probleme anzuhören. Wichig ist es auch unsere Disziplin bekannter zu machen. Mehr Menschen für unseren Sport zu begeistern. Neue Rennformate zu entwickeln. Das Penalty Race gehört da aber meiner Meinung nach nicht dazu.

Wie schauen deine Pläne aus. Wirst du am Sommergrandprix teilnehmen?

Unser Training ist zur Zeit in Val di Fiemme und Tarvisio. Da wird auch ordentlich getestet. Ich habe in letzter Zeit an ein paar Roller-Skirennen in Italien teilgenommen und bin mit dem Ergebnis zufrieden. Bei den Sommer-Grand-Prix Wettbewerben werde ich teilnehmen, man sollte sich da aber nicht zu viel von mir erwarten.

 

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