Es ist an der Zeit in die Sportart zu investieren

on Okt 7, 15 • by • with No Comments

Zürich. Mit markanten Worten hat Renndirektor Lasse Ottesen die FIS-Herbsttagung in Zürich eröffnet. Ottesen sieht eine starke Notwendigkeit, die Sportart ganzjährig weiter zu entwickeln und zu vermarkten. Seit den 90er Jahren haben sich die Anforderungen an alle Beteiligten stark verändert. Vor allem vor dem...
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Zürich. Mit markanten Worten hat Renndirektor Lasse Ottesen die FIS-Herbsttagung in Zürich eröffnet. Ottesen sieht eine starke Notwendigkeit, die Sportart ganzjährig weiter zu entwickeln und zu vermarkten. Seit den 90er Jahren haben sich die Anforderungen an alle Beteiligten stark verändert. Vor allem vor dem Hintergrund der IOC Agenda 2020 hat die Nordische Kombination den Beweis zu erbringen, dass die Disziplin international weiter wächst. Hier ist es wichtig, Athleten aus neuen Nationen für die Sportart zu gewinnen. Dazu muss die bislang schon positive Arbeit im Bereich der Damen weiter forciert werden.
fis_herbsttagung_2015
Um in beiden Bereichen Fortschritte zu verzeichnen, hat die FIS bereits einen konkreten Maßnahmen Katalog erarbeitet. So ist es geplant, Weltcup- Wettbewerbe an neuen Orten zu veranstalten, um ein möglichst breites Interesse für die Sportart zu generieren. Im Bereich Marketing wird vor allem der Bereich der sozialen Netzwerke gestärkt. Auch sind künftige Marketingveranstaltungen im Sommer geplant. Bei All dem brauche man aber insbesondere auch die Unterstützung der nationalen Ski Organisationen, so Ottesen.

Natürlich wird die erfreuliche Entwicklung im Damen Bereich weiter fortgesetzt. So wurden Regeln und ein vorläufiger Kalender für den Youth Cup für den Winter (für Mädchen und Jungs) festgelegt. Daneben wurden für die Mädchen mit Rastbüchel (Deutschland) und Villach (Österreich) zwei zusätzliche Wettbewerbe im Alpencup geschaffen. Der Jugendcup wird fest im Kalender verankert mit einer Gesamtwertung für den Winter 2016/2017. Dazu soll im Winter 2017/2018 eine erste COC-Serie für die Damen starten. Auch bei den Junioren Weltmeisterschaften 2019 wird es einen Damen Wettbewerb geben.

Wie bereits von NORDICJUMPWORLD berichtet, wird es im kommenden Winter voraussichtlich zwei Änderungen im Reglement geben. Die bereits vor einem Sprung durchgeführte Schrittmessung soll nun umgesetzt werden. Dazu wird wieder mehr Wert auf das Springen gelegt. Der dazu festgesetzte Wert für einen Sprung wird hierzu von 1.5 auf 1.8 erhöht Diese beiden Änderungen müssen allerdings noch vom FIS Vorstand bestätigt werden.

(c) Johannes Markus Stettner – NORDICJUMPWORLD – 07.10.2015

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